Brasilien, Costa Rica und Serbien: Die eine oder andere Wundertüte

Die drei WM-Gegner der Schweizer weisen in jüngerer Zeit eine interessante Entwicklung auf. Von Tobias Käufer, Bogota, für die NZZ.

Wer erinnert sich nicht an den überraschenden Marsch Costa Ricas an der WM 2014 durch die Gruppe mit den drei früheren Weltmeistern Italien, England und Uruguay? Wer nicht an den epischen Jubel des kolumbianischen Nationaltrainers José Luis Pinto an der Seitenlinie und schliesslich das bittere Aus im Viertelfinale im Penaltyschiessen gegen die Niederlande?

Costa Rica war eine der Überraschungen des Turniers in Brasilien. Diese Eigenschaft hat sich die mittelamerikanische Nation auch in den «Eliminatorias 2018» bewahrt. Drei feste Plätze stehen dem Verband Concacaf zu, zwei sind in der Regel an die USA und Mexiko vergeben. Um den dritten entbrennt stets ein heisser Kampf. Trainer Óscar Ramírez hat einen im Weltfussball inzwischen selten gewordenen Vorteil: Die Liga Costa Ricas mit Spitzenmannschaften wie Deportivo Saprissa oder L. D. Alajuelense ist im Rest der Welt nahezu unbekannt.

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