Unter Druck

Warum der letzte Quali-Spieltag in Südamerika spannend ist wie nie: Die WM 2018 in Russland ohne Lionel Messi, Arturo Vidal oder James Rodriguez? All das ist möglich. Vor allem der argentinische Superstar steht mit dem Rücken zur Wand.

Kolumbiens Superstar James Rodriguez beim Eckball. Foto: Tobias Käufer

Von Tobias Käufer, Bogota, für 11Freunde.de

»In Euren Händen«, schreibt Kolumbiens größte Tageszeitung »El Tiempo«, liegt das Schicksal einer ganzen Nation. Zu sehen ist das Bild der beiden kolumbianischen Superstars James Rodriguez vom FC Bayern und Falcao aus Monaco. Der eine war der aufgehende Stern der WM 2014 in Brasilien, dessen Flug ihn bis zu Real Madrid katapultierte, der andere war der Unglücksrabe, verpasste Falcao doch verletzungsbedingt das Turnier im Nachbarland.

Nun müssen es die großen Zwei wieder richten und haben viel zu verlieren. Bayern-Neuzugang James wird in Kolumbien vor dem letzten und entscheidenden Spieltag hart kritisiert. Sollte Kolumbien das Ticket für Russland in Peru verspielen, wird ihn die ganze Wucht der Enttäuschung treffen. Eigentlich war Kolumbien schon durch, doch zwei Fehler von Keeper David Ospina gegen Paraguay am Donnerstag bei der 1:2-Heimschlappe mischten die Karten völlig neu und die »Cafeteros« stehen urplötzlich mit dem Rücken zur Wand.

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