Copa Sudamericana: River Plate bleibt hungrig auf Titel

Die Copa Sudamericana

Die Copa Sudamericana

Bogota (Latin-Soccer). In den Achtelfinal-Rückspielen der Copa Sudamericana warten spannende Duelle. Wirklich entschieden ist noch keines der Kräftemessen im zweitwichtigsten Wettbewerb Südamerikas nach der Copa Libertadores. Die besten Karten hat Titelverteidiger River Plate, der seinen Siegeszug in Südamerika fortsetzen will. Der Klub aus der argentinischen Hauptstadt ist derzeit amtierender Titelträger in beiden südamerikanischen Klubwettbewerben und will nun den dritten Titel in Folge einfahren.

Hier alle Spiele in der Übersicht:

Club Sportivo Luqueño setzt sich gegen Tolima durch

Die Entscheidung im Rückspiel fiel innerhalb von vier Minuten. Zunächst sah Tolimas Danovis Banguero (73.) die Gelb-Rote Karte, dann traf Luis Alcides Mino (76.) zum 1:0-Endstand. Damit steht der Club Sportivo Luqueño in der Runde der letzten Acht. Im Hinspiel hatte Jonathan Estrada (15.) die kolumbianischen Gastgeber in Führung gebracht, Jorge Ortega Salinas (69.) glich im zweiten Durchgang aus.

Independiente Santa Fe – Emelec
Hinspiel 1:2
Dienstag, 29. September, 19 Uhr, Ortszeit

Das torreichste Hinspiel lieferten sich im ecuadorianisch-kolumbianischen Bruderduell die Teams aus Manta und Bogota. Für die Hausherren traf Miller Bolaños gleich doppelt, allerdings erst nachdem Juan Roa Reyes die Gäste (45.) in Führung brachte. Erst traf Bolaños (81.) aus dem Spiel heraus, dann verwandelte er kurz vor Schluss einen Elfmeter. Im Stadion „El Campin“ in Bogota wird eine abwechselungsreiche Partie erwartet.

Liga de Quito – River Plate
Hinspiel: 0:2
Mittwoch, 30. September, 17.45 Uhr Ortszeit

Copa-Libertadores-Sieger River Plate kann nach dem beruhigenden 2:0 (1:0)-Erfolg über Liga de Quito mit gesundem Selbstbewusstsein in die ecuadorianische Hauptstadt reisen. Die Treffer erzielten Lucas Alario (26.) und Rodrigo Mora (75.) für den Traditionsklub aus Buenos Aires, der mit Trainer Marcelo Gallardo nach dem nächsten Titel greift. Auf knapp 2800 Meter Höhe dürften die Gäste aus Argentinien am kommenden Mittwoch allerdings so ihre Probleme mit der Höhenluft bekommen.

Brasilia – Paranaense
Hinspiel: 0:1
Mittwoch, 30. September, 22.00 Uhr Ortszeit

Alles offen im rein brasilianischen Duell zwischen Brasilia und Paranense im Estádio Nacional Mané Garrincha der brasilianischen Hauptstadt. Im Hinspiel hatte Daniel Hernández die Gastgeber aus Curitiba noch zum 1:0 (62.) in Führung geschossen. Ein Sieg des unterklassigen Copa-Verde-Siegers von 2014 wäre allerdings trotzdem eine Überraschung.

Huracán – Sport Recife
Hinspiel 1:1
Mittwoch, 30. September, 22.10 Uhr Ortszeit

Auch in dieser Partie ist noch nichts entschieden. André Felipe (51.) sorgte für den Führungstreffer der Gastgaber von der nordostbrasilianischen Küste. Mauro Bogado (74.) glich für das Team aus dem Großraum Buenos Aires aus.

Olimpia – CA Independiente

Hinspiel 0:1
Mittwoch, 30. September, 20.00 Uhr Ortszeit

Juan Martínez Trejo (42.) sorgte im Hinspiel für den einzigen Treffer des Spiels im Stadion Libertadores de América in Avellaneda. Im zweiten Aufeinandertreffen setzt Paraguay Traditionsverein Olimpia ganz auf seine Heimstärke im Stadion Defensores del Chaco in Asunción gegen den Copa-Sieger aus dem Jahr 2010.

Defensor Sporting Club – CA Lanús
Hinspiel 0:0
Donnerstag, 1. Oktober, 21.00 Uhr Ortszeit

Nach dem 0:0 in Hinspiel müssen nun in Montevideo nun Tore her. Traditionell sind die uruguayisch-argentinischen Vergleiche immer emotional aufgeladen, so dass hektische 90 Minuten zu erwarten sind. Der Copa-Sieger aus dem Jahr 2013 wird in Uruguay auf Sieg spielen.

Chapecoense – Libertad
Hinspiel: 1:1
Donnerstag, 1. Oktober, 20.00 Uhr, Ortszeit

Lange sahen die Gäste im Hinspiel aus Chapecoense nach dem Führungstreffer von Camilo (17.) aus wie die sicheren Sieger, doch eine Rote Karte (48.) für den erst kurz zuvor eingewechselten Igor (46.) verschoben die Kräfteverhältnisse. Am Ende wurden die Bemühungen der Gastgeber aus Paraguay mit dem Ausgleichstreffer von Hernan Lopez per Kopf in der Nachspielzeit belohnt. Trotzdem gehen der Klub aus Stadt Chapecó im Westen des brasilianischen Bundesstaates Santa Catarina als Favorit ins Rückspiel in der heimischen Arena Conda.

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